8 Dinge, die Sie auf Xing besser vermeiden sollten


Auf Xing lassen sich durch richtiges Verhalten viele interessante Geschäfts-Kontakte knüpfen - © Octus - Fotolia.com

Jedes soziale Netzwerk hat seine Verhaltensregeln. So auch das Business-Netzwerk Xing. Wer hier erfolgreich netzwerken und sich austauschen will, sollte auf eine bestimmte Etikette achten - und dabei Tabus vermeiden.

Wir haben Ihnen daher 10 Dinge zusammengestellt, mit denen Sie sich auf Xing keinen guten Namen machen und die Ihrer Reputation eher schaden als nutzen:

Xing-Etikette: 8 Fehler

1. Möglichst schnell viele Erfolge feiern wollen

Wer neu bei Xing ist - auch wer schon lange dabei ist - darf nicht erwarten, dass er von heute auf morgen gleich sehr viele “brauchbare” Geschäftskontakte knüpft und sein Unternehmen sofort messbare Erfolge feiern kann. Der Aufbau und die Pflege von Kontakten sowie der Austausch mit potentiellen Geschäftspartnern sind bei Xing eine langfristig angelegte Sache. Wer hier also ein schnelles Geschäft wittert, ist fehl am Platz.

2. Wahllos Kontaktanfragen versenden

Viele Kontakte vorweisen zu können, mag bedeuten, dass Sie auf Xing tatsächlich die richtige Networking-Strategie fahren. Es kann aber auch bedeuten, dass Sie bei der Auswahl Ihrer Kontakte wahllos nach dem Hamster-Prinzip vorgehen. Befinden sich in Ihrer Kontaktliste hauptsächlich branchenfremde Personen, dann wird Ihnen ein Großteil Ihrer Kontakte im Geschäftsalltag nicht sehr viel bringen. Suchen Sie sich potentielle Kontakte daher gezielt aus. Denn nicht immer bedeutet viel auch tatsächlich viel!

3. Mit der Tür ins Haus fallen

Was auf Facebook gang und gäbe ist, ist bei Xing ein absolutes No-Go: Das Duzen bei der Kontaktaufnahme. In der Geschäftswelt ist das “Sie” immer noch die richtige Form der Ansprache, und die sollte auch bei Xing beibehalten werden. Es sei denn, man hat sich bereits einmal auf einer Veranstaltung o.Ä. kennengelernt und auf das “Du” geeinigt.

Was sich außerdem von selbst versteht: Mit Unhöflichkeit und Aufdringlichkeit kommen Sie bei Xing nicht weit! Wahren Sie also stets die Form, seien Sie höflich und zuvorkommend, zeigen Sie sich seriös und machen Sie deutlich, welche Vorteile Ihr neuer Kontakt durch Sie hat.

4. Privates integrieren

Xing ist ein Business-Netzwerk, dessen Fokus ein anderer ist als bei Facebook oder Twitter. Man knüpft hier also keine privaten Kontakte, sondern solche, die man beruflich gesehen interessant findet, und die einem im Job oder im Geschäftsbereich zuträglich sein könnten. Ein Profil-Bild, bei dem Sie in privatem Umfeld zu sehen sind, ist daher dabu. Schließlich möchten Sie Kompetenz vermitteln und nicht zeigen, wie viel Spaß Sie auf der letzten Party hatten.

Das Gleiche gilt für die Themen, über die man sich auf Xing austauscht: Privates hat hier eigentlich nichts zu suchen. Schließlich tauscht man sich ja auch in der Realität nicht mit seinen Geschäftspartnern über private Angelegenheiten aus!

5. Sich mit der Beantwortung von Anfragen Zeit lassen

Wer Kontaktanfragen und Nachrichten erst einmal eine Weile ruhen lässt, bevor er sie bearbeitet, beweist keinen guten Stil. Seien Sie deshalb zügig unterwegs und beantworten Sie eingegangene Anfragen so zeitnah wie möglich. So merken Ihre Business-Kontakte, dass Sie zuverlässig und schnell arbeiten und Ihnen der Austausch mit potentiellen Geschäftspartnern am Herzen liegt.

6. In jedem einen Konkurrenten sehen

Treffen Sie bei Xing auf Kontakte, die das Gleiche machen wie Sie oder aus derselben Branche stammen, dann sollten Sie diese nicht als Konkurrenten sehen, die Ihnen die Aufträge vor der Nase wegschnappen. Wenn Sie das tun, verbauen Sie sich eine Menge Chancen auf einen regen und interessanten Erfahrungsaustausch. Besser ist es, sie als Branchen-Kollegen oder -Partner zu sehen, mit denen es Spaß macht zu diskutieren und sich gemeinsam weiterzuentwickeln.

7. Kritik freien Lauf lassen

Diskussionen in Xing-Gruppen sind gut - sofern sie der Sache und dem Thema zuträglich sind. Unhöfliche Kritik, die andere Xing-Mitglieder persönlich angreift, ist dies jedenfalls nicht. Bedenken Sie immer, wenn Sie Ihren Standpunkt vertreten, dass das Web nie vergisst, was Sie einmal gesagt bzw. niedergeschrieben haben. Und die anderen Gruppen-Mitglieder tun dies auch nicht!

8. Falsche Angaben im Profil machen

Wer sein Xing-Profil gestaltet, sollte relevante Stationen in der eigenen Biografie öffentlich machen. Wer nun aber denkt, dass das, was er in der Vergangenheit geleistet hat, noch nicht reicht und zu diesem Zweck sein Profil ein wenig “ausschmückt”, durch Unwahrheiten ergänzt oder gar Angaben von anderen Mitgliedern einfach kopiert, der begeht einen großen Fehler. Nicht nur, dass sich derartige “Vergehen” heutzutage leicht feststellen lassen. Kommt es zu einer persönlichen Kontaktaufnahme gerade aufgrund dieses einen erlogenen Details, dann wird es schwierig sich zu rechtfertigen.

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1 Kommentar

  1. Eva Ihnenfeldt sagt:

    Supergut zusammengefasst - das twitter ich gern weiter :)

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