Marketingtrend: User Generated Content gewinnt an Bedeutung
User Generated Content gewinnt an Bedeutung - © XtravaganT - Fotolia.com
Was früher der Leserbrief oder der Anruf in einer Radiosendung war, ist heute User Generated Content. Das Internet bietet die Möglichkeit, dass sich die Verbraucher praktisch unendlich über ein Produkt oder ein Unternehmen äußern können. Der Vorteil, und gleichzeitig auch der Nachteil, ist aber, dass User Generated Content (UGC) nicht steuerbar ist. Eines ist UGC aber: Extrem wichtig und im Kommen.
Bei User Generated Content kann es sich um ein Produkt in einem YouTube-Video, einen Blogeintrag oder einen Facebookpost handeln, gerade mit dem Vormarsch der sozialen Netzwerke, die immer mehr an Bedeutung und Internetzeit in Anspruch nehmen, wird auch der Inhalt wichtiger: Die Meinung und die Stimme der User haben 2012 und 2013 das Sagen.
Content zugänglich machen
User Generated Content gibt es in irgendeiner Form immer, und sei es im Form von Mund-zu-Mund-Propaganda.
Zum Beispiel beim Kauf in Online-Shops verlassen sich viele Käufer auf die Bewertungen anderer Kunden. So laufen Unternehmen natürlich auch Gefahr, dass ihr Produkt als minderwertig oder schlecht bewertet wird. Andersherum kann es aber auch eine Chance sein: Wer seinen User Generated Content im Auge hat, kann Stimmungen und Kundenwünsche erkennen, aber auch einfach eine Imageanalyse oder eine Wettbewerbsbeobachtung durchführen.
Aber der Schlüssel zu einem erfolgreichen Umgang mit UGC ist, die Art und Weise wie Unternehmen das Erstellen der Inhalte fördern und in Bahnen weisen. Dazu gehören einmal Plattformen, auf denen die User ihre Meinungen teilen können, wie z. B. Facebook- oder LinkedIn-Gruppen. So kann man einen Großteil der Meinungen und Äußerungen einfach beobachten, und muss nicht in versteckten Blogs und Foren danach suchen.
Aber hier ist auch ganz wichtig, dass der Content weiter verbreitet werden kann: Dazu gehört vor allem die Möglichkeit die Inhalte einfach zu teilen, z. B. mit einem einfachen Twitter- oder Facebook-Button, auch auf der eigenen Webseite und bei allen Inhalten die weiter verbreitet werden sollen.
Es muss aber auch gezielt Content zugänglich gemacht werden, der einlädt sich dazu zu äußern und ihn weiterzuleiten. Des Weiteren sollte er den User inspirieren und auch mit einbeziehen.
User Generated Content fördern
Wer die Verbreitung von User Generated Content fördern will, muss sich vor allem im Klaren sein, was er damit erreichen will. Hier ein paar Fragen, die man dabei bedenken sollte:
- Sind die Fans begeistert genug vom Produkt?
- Wenn nicht, was kann man verändern, so dass sie darüber reden wollen?
- Welche Anreize bestehen etwas zu teilen?
- Wie kann man eine Online-Community aufbauen und die Mitglieder miteinbeziehen?
- Ist der Content gut genug, speziell für die eigene Nische?
- Was ist das Ziel der UGC-Kampagne?
Natürlich wünscht sich jeder, dass sein Unternehmen eine Fangemeinde hat, die hinter dem Produkt oder dem Unternehmen steht und am besten User Generated Content produziert, der eine weltweite Wirkung hat. Leider ist das aber nicht planbar, denn dazu gehören vor allem interessante Inhalte, eine große und internetbegeisterte Community, Zeit und eine gehörige Portion Glück.
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Der Marketingshop-Blog bedankt sich für diesen Gastbeitrag bei Eva Mattern, Content Editor bei Springest, der neuen unabhängigen Online-Plattform zum Vergleich von Fort- und Weiterbildungen.



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Das fällt ALLEN schwer, das kann ich aus eigener wie auch aus den berichteten Kundenerfahrungen sagen